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31. Okt. 1517
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Thesenanschlag Martin Luthers in Wittenberg
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1552
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erste gesicherte Hinweise auf protestantische
Bewohner in Bardenberg (Adam von Zevel, Anhänger des reformierten
Glaubens und Bürgermeister in Aachen, erwirbt das Gut Steinhaus)
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1561
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erste gesicherte Hinweise auf protestantische
Gottesdienste im heutigen Würselener Stadtgebiet (Ortsteil
Vorweiden, damals Herzogtum Jülich); die Jülicher Landesherren
fördern die Bildung ev. Gemeinden
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1572
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Beschluss der Jülicher Kirchensynode zur
Gründung von zwei Kirchengemein-den im hiesigen Bereich:
Vorweiden mit den heutigen Würselener Stadtteilen Vorweiden,
Linden, Neusen, Euchen und Bardenberg sowie
Lürken mit Ortschaften in den heutigen Städten Alsdorf
und Eschweiler; seitdem ununterbrochen evangelisches Leben in
den genannten Gebieten
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1598
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Kaiser Rudolf II. ächtet die Reichsstadt
Aachen und fordert - mit Erfolg - die Rückkehr zum Katholizismus;
danach kaum noch evangelisches Leben in dem zum Aachener Reich
gehörenden Dorf Würselen
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1801
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das Rheinland wird französisches Staatsgebiet;
die Grenze zwischen dem Aachener Reich und dem Herzogtum Jülich
fällt weg, und damit der Grund für die unterschiedliche
Entwicklung des Protestantismus in den heutigen Stadtteilen Würselens
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1838
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Umpfarrung der damaligen Bürgermeistereien
Würselen und Bardenberg von der Kirchengemeinde Aachen zur
Ev. Kirchengemeinde Vorweiden (wegen der sehr geringen Zahl der
zu betreuenden Gemeindeglieder in den beiden Orten noch ohne eigene
Pfarrstelle)
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1847
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Neubau der Kirche in Vorweiden, die bis heute
der jetzigen Kirchengemeinde Hoengen-Broichweiden als eines von
zwei Gotteshäusern dient
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1860/1905
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Die Zahl der ev. Christen steigt langsam (in
Würselen von 8 auf 79, in Bar-denberg von 15 auf 24 und in
Broich von 100 auf 102)
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1908
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Bardenberg wird wegen der räumlichen Entfernung
von der Kirchengemeinde Vorweiden zur Kirchengemeinde Herzogenrath
umgemeindet (bis einschließ-lich 1954, Ortsteil Pley noch
bis heute)
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ab 1918
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regelmäßige evangelische Gottesdienste
in der Ortschaft Würselen im Physiksaal der kath. Schule Lehnstraße |
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1927
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Vereinigung der beiden evangelischen "Mutterkirchen"
unserer Region zur Kirchengemeinde Vorweiden-Lürken;
die Zahl der ev. Christen steigt durch den Zuzug von Arbeitskräften
an
(in Würselen auf 170, in Bardenberg auf 76, in Broich auf
786)
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ab 1945
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ev. Gottesdienste für Würselen zunächst
in einer Baracke, die die kath. Pfarre St. Balbina in Morsbach
zur Verfügung stellt, dann in einer ehemaligen Zigarrenfabrik
in der Haaler Str. 11, für Bardenberg in der Kapelle des
Knappschaftskrankenhauses;
die Zahl der ev. Christen in beiden Orten steigt durch Zuzug von
Vertriebenen und Flüchtlingen bis Mitte der fünfziger
Jahre auf über 2.800
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16. Aug. 1953
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Grundsteinlegung und
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17. Jan. 1954
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Einweihung der Evangelischen Kirche in Würselen,
Bahnhofstraße
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01. Jan. 1955
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die Gebiete der damaligen Stadt Würselen
und der Gemeinde Bardenberg (ohne der Ortsteil Pley) werden Pfarrbezirk
der Kirchengemeinde Vorweiden-Lürken mit einer eigenen Pfarrerstelle
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1957
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Anbau des Gemeindezentrums Grevenberger Straße
an die Kirche in Würselen; der Gebäudekomplex umfasst
somit die Kirche, eine Kindertagesstätte, die Dienstwohnungen
des Pfarrers und des Küsters und einen Saal mit Nebenräumen
für Gemeindeaktivitäten
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31. März 2009
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zur Ev. Kirchengemeinde Würselen mit ihrem
heutigen Gemeindegebiet (Stadt Würselen ohne den Stadtteil
Broichweiden und den Ortsteil Pley) gehören 3.609 ev. Christen
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